Die Kinder schauen sich neugierig im Gruppenraum um. Hier stehen neue Möbel, die natürlich gleich unter die Lupe genommen werden müssen. „Was ist das?“, fragt ein Kind und nimmt einen Stab in die Hand, der in einem rechteckigen, kistenartigen Möbelstück liegt. „Das kann man doch da reinstecken“, sagt ein anderes und deutet auf die runden Löcher in dem Möbelstück. Und schon fangen beide an, zu hantieren und die Stäbe in die Löcher zu stecken, um herauszufinden, was sich daraus machen lässt.
Kinder des Kindergartens St. Anna entdecken zusammen mit Gruppenleiterin Franziska Bittel das Flexi-Modul und seine Möglichkeiten.
Bei dem Möbelstück handelt es sich um das Flexi-Modul. Es ist eines der neuen Produkte mit dem Wow von WEHRFRITZ, welche die Kinder des Kindergartens St. Anna in Bamberg testen dürfen. „Es ist spannend zu beobachten, wie die Kinder sich den Möbeln voller Neugier und Begeisterung nähern“, sagt Franziska Bittel. Sie ist stellvertretende Leiterin des Kindergartens und betreut eine altersgemischte Gruppe mit 25 Kindern. Nicht nur die Kinder, auch Franziska Bittel ist angetan von den Produkten mit dem Wow: „Wir haben eine Staffelei, ein Kasperletheater und eine Kugelbahn aus dem Flexi-Modul gebaut. Auch als Raumteiler lässt es sich nutzen – und das alles mit nur einem Möbelstück und wenigen Handgriffen.“
Zuerst Malen, dann Theaterspielen: Im Test werden verschiedene Möglichkeiten des Flexi-Moduls erprobt.
Das sei besonders, denn für gewöhnlich habe man für alle diese Spiele und Funktionen ein separates Möbelstück oder Gerät. „Gerade Kindergärten mit wenig Platz können nicht für jeden Zweck ein einzelnes Möbelstück unterbringen, sonst hat man keine Luft zum Spielen und um sich zu bewegen“, weiß die Gruppenleiterin aus Erfahrung.
Gute Alltagshilfen
Aber auch wenn kein Platzmangel besteht, können flexibel einsetzbare Möbel sehr hilfreich sein. Denn in Gruppen von 25 Kindern unterschiedlichen Alters gibt es immer ein paar Kinder, die besondere Bedürfnisse haben. Franziska Bittel macht ein Beispiel: Die Gruppe macht ein Bewegungsspiel, das eine große Fläche im Gruppenraum benötigt. Drei der kleineren Kinder würden aber lieber ein Bild malen. „Ich kann dann nicht mit diesen Kindern ins Atelier gehen, weil ich bei der Gruppe bleiben muss.“ Mit dem Flexi-Modul können die Kinder in einer Ecke des Gruppenraums eine Staffelei aufbauen, das Bewegungsspiel kann daneben stattfinden – und alle Kinder sind in einem Raum beaufsichtigt. „Es sind einfach gute Alltagshilfen, die uns pädagogischen Fachkräften die Arbeit enorm erleichtern“, ist Franziska Bittel überzeugt.
Kompetenzen der Kinder fördern
Die Produkte mit dem Wow lassen sich gut dafür einsetzen, wichtige Kompetenzen der Kinder zu fördern, sagt die erfahrene Gruppenleiterin, beispielsweise Selbstständigkeit, Kreativität, Problemlösung, Kooperation und Partizipation. Zentral sei dabei, dass die Möbel multifunktional, flexibel einsetzbar, einfach umzubauen und auch leicht seien, damit die Kinder sie selbst oder mit wenig Unterstützung nach ihren Vorstellungen gestalten und nutzen können. „So können wir die Bedürfnisse der Kinder individueller befriedigen, ihre Entwicklung gezielt fördern und müssen uns dabei selbst nicht zweiteilen“, fasst Franziska Bittel zusammen.
Die Kinder lernen mit diesen Möbeln, ihre Umgebung aktiv mitzugestalten, Verantwortung für ihr Spiel zu übernehmen und ihre eigenen Lernräume zu schaffen.
Franziska Bittel - stellvertretende Leiterin Kindergarten St. Anna, Bamberg
Auch unter praktischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, haben die Produkte mit dem Wow Vorteile: Weil sie sich einfach verschieben lassen, braucht nicht jeder Gruppenraum dasselbe Produkt. Ein Kindergarten kann beispielsweise eine einzelne Sofalandschaft anschaffen, die je nach Bedarf in einer anderen Gruppe oder einem anderen Raum genutzt wird. Und ein weiterer Aspekt ist Franziska Bittel aufgefallen: „Besonders schön ist, dass die Produkte sich sehr gut mit unseren vorhandenen Möbeln kombinieren und sich durch ihr schlichtes Design in jedes Raumkonzept integrieren lassen.“
QR-Code als „Gamechanger“
Die größte Begeisterung löst bei Franziska Bittel der QR-Code aus, der auf jedem Produkt mit dem Wow zu finden ist. Dieser führt zu einer Website, die Anleitungen, Ideen und Tipps zu den Produkten zur Verfügung stellt. Die Möglichkeit, schnell und unkompliziert auf Inspiration und praktische Nutzungsideen zugreifen zu können, bezeichnet die pädagogische Fachkraft als „Gamechanger“.
Über den QR-Code erhält man Inspiration für die Nutzung der Produkte mit dem Wow.
„Es kommt so oft vor, dass wir nach neuen Anregungen, nach Anleitungen oder Umsetzungsmöglichkeiten für unsere eigenen Ideen suchen“, sagt sie. „Da ist es unglaublich hilfreich, wenn wir keine große Recherche veranstalten müssen.“ Nicht zuletzt Auszubildende, die ein noch nicht so großes Repertoire an pädagogischen Spielen haben, können davon profitieren. Schon bisher konnte man zwar im Internet nach Ideen suchen, oder man hatte vielleicht im Katalog eine kleine Auswahl an Nutzungsmöglichkeiten. Aber so eine niederschwellige Möglichkeit zur Inspiration habe sie sich immer gewünscht, sagt Franziska Bittel und fügt an: „Am besten fände ich, wenn an jedem Produkt, auch an den älteren, so ein QR-Code zu finden wäre.“